Kindergärten bleiben städtisch - Manchmal gewinnen auch die Guten

Die Ratssitzung am 25. April hat uns doppelt Freude bereitet:
Zum einen war es eine Sternstunde der direkten Demokratie in Zülpich.
Zum ersten Mal konnte ein Bürgerbegehren erfolgreich den Rat passieren.

Das Bürgerbegehren „Kindergärten sollen städtisch bleiben“ war formal zulässig und hatte keine Mühe mit der notwendigen Zahl der Unterschriften. Gleichzeitig bestätigte der Rat der Stadt Zülpich das Bürgerbegehren auch inhaltlich.
Genau das ist der zweite Grund unserer Freude.
Die städtischen Kindergärten werden, zumindest in den kommenden 2 Jahren, nicht zu Einheitsfilialen nach dem Handbuch von freien Wohlfahrtsträgern, sondern dürfen ihre engagierte und konzeptionelle Arbeit fortführen.
Bereits zweimal haben die Verwaltungsspitze und Teile des Rates nun einen Frontalangriff auf das Betriebsklima und die Arbeitsmoral in den städtischen Kitas geritten. Wenn man die unsäglichen Stellungnahmen von Frau Gerdemann im Sozialausschuss und von Herrn Engels im Rat unschwer deutet, wird man sich nach Ablauf der 2 Jahre wohl erneut mit einem „Prüfauftrag“ auseinandersetzen müssen.
Damit wird das Thema logischerweise auch im Wahlkampf eine große Rolle spielen. Je stärker die CDU, desto schwächer werden unsere Kindergärten.
Die JA steht auch in Zukunft ohne Wenn und Aber für unsere städtischen Kindergärten. Lassen Sie sich nicht in die Irre führen, wenn es um das Thema freie Träger geht. Den Befürwortern geht es einzig und allein um Einsparungen an der falschen Stelle, die sich dann letztendlich nur als „Kleckerbeträge“ herausgestellt haben!