02.09.2018: Zülpich soll „Kinderfreundliche Kommune“ werden

Die Junge Alternative hat einen Antrag an den Schulausschuss gestellt. Nach unseren Vorstellungen soll sich die Stadt Zülpich an der Initiative „Kinderfreundliche Kommunen“ beteiligen. Es handelt sich hierbei um eine Initiative von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert diese Initiative zudem.

 

Zülpich hat sich in den letzten Jahren durchaus als starker Anziehungspunkt für junge Familien etabliert, unter anderem durch die Entwicklung zahlreicher Neubaugebiete. Weiterhin hält die Stadt Zülpich große Stücke auf ihre Stellung als Schulstandort und hat hier erhebliche Investitionen getätigt. Weitere sind in Planung.

 

Eine solche Priorisierung und ein junges Image stehen unserer Stadt gut zu Gesicht. Deswegen wäre die Teilnahme am Programm "Kinderfreundliche Kommunen" möglicherweise ein logischer und sinnvoller Schritt.

 

Wir erläutern Ihnen gerne, wie die Teilnahme im Detail abläuft: In einem vierjährigen Programm werden die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen zunächst erfasst und dann durch geeignete Maßnahmen verbessert. Ein gutes Beispiel für bereits praktizierte Mitwirkung ist die Gestaltung des Schulcampus, wo Schülerinnen und Schüler der betreffenden Schulen beteiligt wurden.

 

In einem Konzept für Kinder- und Jugendpartizipation könnten Kinder und Jugendliche immer dann beteiligt werden, wenn sie von politischen Entscheidungen betrofffen sind. Weiterhin wird ein Aktionsplan festgelegt, dem mit Unterstützung von Sachverständigen nachgegangen wird.

 

Nach erfolgreicher Teilnahme würden wir dann das Siegel "Kinderfreundliche Kommune" in den Händen halten und unseren Anspruch als zukunftsfähiger Wohnort unterstreichen. Wir sind gespannt, auf welche Resonanz unser Vorschlag bei den anderen Fraktionen treffen wird.

 

Den genauen Wortlaut unseres Antrages können Sie unter "Unsere Themen" im Bereich "Anträge" nachlesen.