Viele Wege führen nach Rom – auch in der Römerstadt Zülpich?

Wohl dem, der über eine gute Ortskenntnis verfügt. Derjenige muss sich nicht durch verstopfte Hauptverkehrsstraßen quälen, sondern fährt bequem über sogenannte Schleichwege zum Ziel. In Zülpich nutzt einem diese Ortskenntnis mittlerweile nur noch sehr wenig.

  
Spätestens seit der (äußerst sinnvollen) Absperrung des Schulcampus gibt es für viele Ziele in Zülpich und den Ortschaften nur noch die Möglichkeit, diese über die Bonner Straße und den Frankengraben zu erreichen. Insbesondere in Verbindung mit den dort vorhandenen Bushaltestellen finden sich zeitweise chaotische Zustände vor.

 

Auch die Problematik am Fußgängerüberweg Bonner Straße ist nicht zufälligerweise jetzt aufgetreten, sondern hängt sicherlich auch mit dem extremen Verkehrsaufkommen zusammen. Hier wurde bekanntlich eine Tempo-30-Zone eingerichtet.

 

Die JA-Fraktion hält es daher für unbedingt notwendig, die Hauptverkehrsstraßen durch drei Maßnahmen kurz- oder mittelfristig zu entlasten:

 

  1. Freigabe und mittelfristig Ausbau der Industriestraße Richtung Nemmenich, L162

  2. Der Schulcampus muss wieder besser „umfahren“ werden können, ohne die jetzige Absperrung aufzulösen (Gedankenspiele hierzu gibt es bereits)

  3. Die Bushaltestelle am Frankengraben sollte um wenige Meter in die angrenzende Parkanlage versetzt werden, um Rückstaus zu vermeiden

     

Der Handlungsdruck bei diesem Thema wird in den kommenden Jahren noch steigen, wenn das Baugebiet Römergärten und der nächste Abschnitt der Seegärten realisiert werden. Auch die zukünftige Anbindung der Bördebahn (Bahnhof Nemmenich) wird zu neuen Verkehrsflüssen führen.

 

Die JA-Fraktion wird sich deshalb dafür einsetzen, dass auch in Zülpich zukünftig wieder viele Wege nach Rom führen werden!