Kooperation im Schulzentrum trägt erste Früchte

 

Eine Konsequenz aus dem Bürgerentscheid zum Erhalt des dreigliedrigen Schulsystems in Zülpich ist die Öffnung der Schulen hin zu einem wirklich gelebten, gemeinsamen Schulzentrum. Hierdurch können Barrieren abgebaut und die Durchlässigkeit des Systems gefördert werden.

 

 

Dazu gehört in letzter Konsequenz auch die gemeinsame Nutzung von Schulräumen, wie es im aktuellen Schuljahr mit der Chlodwigschule und der Hauptschule praktiziert wurde. Zum einen ist es sicherlich auch der angespannten Situation der Stadtkasse geschuldet, hier Ressourcen gemeinsam zu nutzen. Allerdings können wir bereits nach nur einem einzigen Schuljahr überraschend gute Anmeldezahlen bei der Hauptschule feststellen. Es ist anzunehmen, dass hier bei Kindern und Eltern der Chlodwigschule bereits durch die Beschulung in den Hauptschul-Räumen Ängste und Vorurteile der Hauptschule gegenüber im Vorfeld abgebaut werden konnten.

 

Deshalb heißt das Konzept für die Zukunft unseres Schulzentrums „Vernetzung und Kooperation“. Dies gilt im gleichen Verhältnis auch für die anderen beiden Schulen im Schulzentrum, die Realschule und das Gymnasium. Auch hier gibt es die berechtigte Hoffnung, dass künftig noch mehr geeignete Realschüler die Oberstufe des Gymnasiums verstärken.

 

Auch das Forum soll und muss künftig durch eine verstärkte Mensanutzung dazu beitragen, Hemmschwellen im Schulzentrum abzubauen. Deshalb ist die Arbeit des Arbeitskreises Forum in seiner Wichtigkeit nicht zu unterschätzen. Über eine gute Mittagsverpflegung und auch als Treffpunkt mit großer Aufenthaltsqualität könnte das Forum in naher Zukunft den Zusammenhalt im Schulzentrum sehr stark fördern.

 

Die frisch gemeldeten Anmeldezahlen der vier Schulen im Schulzentrum machen jedenfalls Hoffnung, dass wir den Bürgerwillen zum Erhalt des dreigliedrigen Schulsystems guten Gewissens umsetzen können.