Schulzentrum: Raumkonzepte werden überarbeitet

 

In Kürze werden sich Vertreter aus Politik, Verwaltung und Elternschaft mit den Raumkonzepten der Schulen im Schulzentrum der Kernstadt beschäftigen.
 

 

Die größten Raumprobleme hat hierbei aktuell die Chlodwigschule. Im kommenden Jahr werden 4 erste Klassen gebildet, während nur zwei vierte Klassen die Schule verlassen. Kritiker monieren, dass diese Entwicklung durch die Schließung der Grundschule in Füssenich vorhersehbar war. Dies stimmt jedoch nur zum Teil. Insbesondere die geradezu explodierenden Zahlen in der Nachmittagsbetreuung (13 Uhr und OGS) stellen das Raumkonzept der Grundschule vor immense Herausforderungen. Die aktuell gefundene Lösung der Schulkonferenz, die drei 4. Klassen in den Räumen der Hauptschule zu unterrichten, sollte natürlich keine Dauerlösung für kommende Jahrgänge darstellen. Deshalb muss das Raumkonzept als Ganzes ergebnisoffen betrachtet und hinterfragt werden.

 

Bei den weiterführenden Schulen machen sich die recht ungleich verteilten Schülerzahlen zunehmend auch beim Raumbedarf bemerkbar. So stehen in der Hauptschule logischerweise tendenziell Räume frei, während insbesondere die Realschule an ihre Kapazitätsgrenzen stößt.

 

Hervorzuheben ist die seit Jahren und auch aktuell hohe Bereitschaft der Hauptschule, Raumprobleme der Nachbarschulen zu lösen. Die „Arbeitsgruppe“ wird sich sicherlich genauso wie bei der Chlodwigschule auch die Raumkonzepte von Gymnasium und Realschule ergebnisoffen anschauen müssen.

 

Als Leitsatz gilt der vom Schulausschuss festgelegte Grundsatz, dass Raumprobleme bei höchstens stabilen Schülerzahlen innerhalb des Schulzentrums zu lösen sind, gerade weil wir den Campus so hochhalten wollen. Unser Ziel ist es, unter Einbeziehung aller Interessengruppen verlässliche Raumkonzepte für die kommenden Jahre zu erarbeiten.